neues vergangenes abschreckendes hinterlassenes
Was mir fehlt, ist ein klarer Plan.
Ich habe das Gefühl, ich habe die letzten Monate meine Ziele aus den Augen verloren. Ich war so mit uns beschäftigt, dass ich vergessen habe zu schauen, wo es für mich hingehen soll. Es fällt mir schwer, meine Ziele zu definieren. Aber ich werde es versuchen. Eigentlich sind es keine neuen Ziele, es soll nur wieder etwas geplanter, verfolgter und zielstrebiger sein.

Ich bin mit meinem Studium fast durch. Mir fehlt die letzte Motivation und Konsequenz, um alles so anzugehen, dass es klappt. Vielleicht hätte ich einen Praktikumsplatz bekommen, wenn ich mich mehr reingehängt hätte und auch in den Veranstaltungen einen Platz bekommen, die ich nun verpasst habe. Ich finde das nicht schlimm, denn ich liege immer noch in meinem groben Zeitplan, aber ich vermisse meine eigene Antriebskraft, meine Überzeugung und mein Durchhaltevermögen. Ich werde also morgen früh gleich eine Mail an die Schule schreiben und versuchen, mein Philo-Praktikum im April fest zu machen. Dann werde ich morgen den Prof in der Uni fragen, wann ich meine Nachklausur schreiben kann, oder besser noch, ob es eine Möglichkeit gibt, nachträglich den ein oder anderen Punkt in der letzten Klausur mündlich nachzuliefern, damit ich auf eine 4 komme. Note ist eh egal. Dann hätte ich noch das Bio-Praktikum plus Seminar im WS und Bio ist durch. In Philo mache ich im Sommer die letzte mündliche Prüfung und in Päda die letzte Veranstaltung. Es fehlen dann nur noch einige in Deutsch, aber die kriege ich in zwei Semestern auch locker unter. Wenn alles angeboten würde, könnte ich im sommer fertig sein. Ziel also klar formuliert: Im März mache ich Philo/Bio-Prüfung und im Sommer dann Deutsch. Ich wäre also im Herbst fertig. Knapp ein Jahr und dann ist das Studium rum. Endlich. Dann kann ich auch endlich aus dieser Stadt weg, in der ich es nicht mehr aushalte.

Zu meiner Schreiberei gibt es weit weniger zu sagen. Ich möchte im März mein buch überarbeiten und abschließen, so dass ich es an Verlage schicken kann. Eigentlich sollte das klappen, denn viel ist es nicht mehr. In den letzten Tagen merke ich wieder, dass ich eigentlich schreiben und lesen möchte, dass ich darüber reden und das, was in meinem Kopf ist, mitteilen möchte. Es liegt einzig und allein an mir. Bisher habe ich zurück geschreckt, aus Angst zu scheitern, aus Angst, nicht dafür gerade stehen zu können. Aber ich möchte das tun und ich werde das tun! Natürlich wäre ich ein guter Lehrer, natürlich kann ich das, sonst hätte ich es nicht als Absicherung gewählt. Aber langfristig möchte ich nicht davon leben, sondern vom Schreiben. Ich muss nur endlich anfangen, dahinter zu stehen und meine Kraft dafür zu verwenden.

Ich werde enventuell ein bis zwei Wochen im März in Hamburg verbringen. Raus aus allem und Ruhe haben, eine andere Umgebung. Wenn meine Klausuren rum sind, ich das Semester abgeschlossen habe und alles andere läuft, werde ich mich darum kümmern. Außerdem habe ich meinen Onkel ewig nicht gesehen und er würde sich sicher freuen, wenn ich eine zeitlang bei ihm wäre.
14.2.11 22:35


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