neues vergangenes abschreckendes hinterlassenes
Copyrights liegen übrigens bei allen Sachen, die ich geschrieben habe, bei mir! Könnt gerne Sachen kopieren, aber vorher Bescheid sagen, Antwort abwarten und sagen, wofür es verwendet wird!!!

Ich fange so an, wie ich es typischerweise mache, wenn ich meine Gedichte poste.
Mit einem Gedicht, dass nicht von mir ist, sondern von einer ehemaligen Freundin.


Weil du da bist!

Du bist da.
Hier bei mir.
Ich kann dich hören,
kann dich riechen.
Kann deine Liebe spüren.
Ich lieg´ in deinen Armen,
fühl´ mich geborgen
und höre dein Herz schlagen.
Was ist nur passiert?
Bin ich glücklich?
Bin ich traurig?
Dieses Gefühl habe ich nicht verdient.
Ich habe dich nicht verdient.
Weil du da bist,
geht es mir gut,
geht es mir schlecht.
Du bist mein Glück,
bist meine Trauer.
Du bist alles für mich,
alles was ich habe.


Dann meine Gedichte beginnend mit dem neusten, rückwärts bis 2000…

Allein

Ich bin allein, mal wieder.
Allein mit meinen Gedanken, allein mit mir.
Höre leise, schöne Lieder,
fühle in mir tief den Schmerz.

Langsam kommen nach und nach,
von tief unten laute Stimmen.
Schreien bald wild: "Mach!"
Fühle in mir tief den Schmerz.

Sehe mich nun langsam schwinden,
lasse meine Hülle liegen,
kämpfe mich durch viele Rinden,
fühle nur noch Schmerz und Schmerz.

Langsam durch die Lüfte gleitet meine Seele,
weg von allem Übel, weg von allem selbst,
tiefer in die Dunkelheit, schnürt mir zu die Kehle,
lässt mich fühlen meinen Schmerz.

"Weiter, weiter!" spricht die Qual, "kannst doch jetzt nich kneifen"
"Stopp, stopp!" warnt der Kopf, "Bitte geh nicht weiter!"
Vorwärts drängt mein Inneres, kann´s doch nicht begreifen,
um mich rum ist nichts als Schmerz.

Langsam nehm ich auf das Messer,
ziele mitten in das Herz,
"Mach schon, danach geht´s dir besser!"
schreit in mir der dunkle Schmerz.

Langsam mich das Licht verlässt, langsam alles schwindet,
nur noch warme, rote Tropfen,
schlängelnd, suchend abwärts windend,
mich zerreißt der gute Schmerz.

Bis ich einsam, sinkend sterbe,
nur die Hülle bleibt zurück.
Du nur findst die eine Scherbe,
die mich brachte hin zum Glück!
21.12.05

Langsam

Langsam höre ich nicht mehr auf mich.
Ganz langsam zieh ich mich zurück.
Kann mich nur noch leise hören,
wart nicht länger auf mein Glück.

Sehe dich von ferne rufen,
willst noch einmal vor mir stehn,
doch die vielen tausend Stufen,
lassen dich nicht zu mir gehn.

Sehe deine Qual und Pein,
sehe dich am Boden liegen,
verstehe doch, der Schmerz ist mein,
ich laß ihn nicht versiegen!

Jeder der mich einst gewonnen,
hat mich ebenso verloren,
jeder hat sich noch besonnen,
dass ich nicht für ihn geboren.

Lange zieht die Suche schon,
einsam mich in ihren Bann,
nimmt mir, schenkt mir Hohn,
komm an mich nicht ran.

Irgendwann da ist´s vorbei,
lange wird es nicht mehr dauern,
dann Gnade dem, der hört den Schrei,
er bricht meine Mauern.

Wenn ich endlich frei und fliege,
hoch und höher, weit hinaus,
endlich die gewünschten Siege,
doch mit dem Leben ist es aus.
21.12.05

Mittwochmorgen

Langsam gehe ich die Straße hinauf,
den breiten Weg von Bäumen gesäumt.
Gedanken versunken, ich lauf,
mein Kopf wirkt aufgeräumt.

Leise Musik erklingt in meinen Ohren,
lässt mich vergessen, bringt mich in eine andere Welt.
Längst die Gedanken an die Realität verloren,
wirkt diese Welt von strahlendem Licht erhellt.

Sonnenstrahlen treffen mich durch Äste,
die in der Ferne Bäume tragen,
wärmen mein kaltes Gesicht,
wollen mir „Guten Morgen“ sagen.

Die Musik, das Licht, meine Gedanken,
Freiheit, ohne Schranken,
und wie von selbst, bei einem Gedanken an dich,
erscheint ein Lächeln auf meinem Gesicht.

All I want

All I want is stop fucking fighting
All I need is a little fucking peace

Waking up, feel just pain
Try to start the day, all I get is vain

All I want is a little respect
For what I do and for what I feel

Reaching the stars, only once
Falling in the clouds, trying to forget

All I want is stop fucking fighting
All I need is a little fucking peace

Coming home, breathing cold air
Writing another lovesong, hate myself

All I want is a little respect
For what I do and for what I feel

All I need is a day without a fight
All I want is a peaceful night
All I get is another “you´re not right”
Can´t anybody bring me a light?

And in the end, when I´m at home
I know I just can`t walk alone

Wieso gefalle ich dir?

Wie gefalle ich dir?
Stört es dich nicht, dass ich so anders bin?
Stört es dich nicht, dass ich über andere Dinge nachdenke?
Was gefällt dir an mir?

Diese Frage beschäftigt mich schon seit langem.
Schon länger als wir beide uns kennen.
Schon vorher habe ich gefragt
und niemand konnte mir einen Grund nennen.

Wie hältst du es aus mit jemandem,
der sich über seine Familie aufregt,
der Welt nicht vertrauen kann,
seine Umwelt Lügner schimpft?

Ich habe Angst, dass du mich nicht aushältst,
Angst davor, dass du deswegen gehst.
Könnte nicht ertragen, dich zu verlieren,
nur weil ich bin wie ich bin.

Wenn ich frage, ob ich dich nerve,
weil ich unsicher bin,
weil ich Bestätigung brauche,
weil ich dich nicht nerven will,
antwortest du, sei still,
denk so was nicht.

Ich sage dir und frage dich,
was soll ich tun? Ich bin so aufgewachsen.
Nie konnte ich mich drauf verlassen,
dass andere sagen, was sie wirklich denken.
Fehler wurden nur gemacht,
eingesehen wurden sie nicht.

Oft habe ich versucht zu helfen
Und habe doch nur ein Problem durch ein neues ersetzt.
Ich könnte es nicht ertragen,
wenn es wieder so käme,
wenn ich dich verletzen würde,
einfach nur, weil ich bin, wie ich bin.

We are aomewhere between friendship and love

Sitting under a neon light in the dark
I´m holding back the memories of a wonderful night
My head is aching, I know it was not true
Still have your number ready to call
But there´s something deep inside telling me it was fault
So I´m starting walking round the empty streets
Watching the moon falling to his end
In my brain you were lying on the floor
Lying on your knees wishing I would stay
But I turn around and walk out of the door
I swear to you, I´m coming back just because
We are somewhere between friendship and love

Morning breaks as I wish myself to death
Somewhere could be place for us two
But here in hell there´s too much standing between you and me
I hope you feeling the same and you are in the same strange mood
Knowing it´s wrong but it feels so good that it´s right
Now I start crying out my pain to the rising sun
She is shining back as there´s nothing ever happen
I wish there would be rain, washing away my memories
I´m walking to the place where all this gonna start
Try to find a answer why I miss you and why I wish I never met you
You are the one I was waiting for and now I wanna hate you
We are somewhere between friendship and love

I wake up in the moring don´t know where I´am
Remembering what happened and try to forget that all is over
Never see you again, wanna know where you are
Would run to you as fast as I can, just for one view
For one question for just one kiss, just for you
There must be a chance for us, anyhow, anywhere
So I start walking all way back, turned around never look back
Dreaming of our future,
I saw you midnight as a shining star, leading my way
Now I can see you high above
You are flying in the sky like a white dove
We are somewhere far from friendship near love

Auf meinem Bett

Ich lieg auf meinem Bett
Die Wand kommt immer näher,
versuch sie zu vertreiben,
mit aufgewühltem schrieben,
mein Kopf ist heut so leer,
find keinen Gedanken mehr,
ist´s wirklich schon so lang her,
die letzte Nacht am Meer.

Ich liege lange wach,
muss meine Gedanken sammeln,
doch sehe sie vergehen,
als hätte ich es nie gesehen.
Die Erinnerung verblasst,
ich habe sie verpasst,
die Chance nicht geschafft,
das Meer hat mich dahin gerafft.

Nun kann ich nicht schlafen,
seh es immer wieder nur im Traum
es ist so weit weg,
im großen, endlosen Raum.

Dann schlafe ich ein,
mit einem schlechten Gefühl,
wenn die Sonne untergeht,
und sich die Welt still weiter dreht,
dann schaue ich hinauf,
Sterne gibt´s zuhauf
Ich will auf einen drauf,
egal wie weit ich lauf.

Nun kann ich nicht schlafen,
seh sie immer wieder nur im Traum,
sie sind soweit weg,
im schier endlosen Raum.

Morgens wach ich auf,
um mich ist alles hell,
die Sonne strahlt hinein,
so soll es wohl sein.
Ich drehe mich zu dir,
dachte du wärst hier,
egal was ich verlier,
ich sag nur du fehlst mir.

Nun kann ich nicht mehr schlafen,
seh dich nicht mehr im Traum,
du bist so weit weg,
im beängstigend endlosen Raum.

Ich sollte nach dir suchen, ich find dich irgendwann,
will dir soviel sagen, hörst du mich dann auch an.
Ich frag mich, wo du bist, manchmal in der Nacht,
ich schicke dir die Sterne hat der Mond sie dir gebracht?

Nun kann ich nicht mehr schlafen,
seh dich nicht mehr im Traum,
du bist so weit weg,
verloren in Zeit und Raum,
ich warte hier auf dich,
halte meine Angst im Zaum,
vielleicht hab ich auch Glück
und du bist im Nebenraum.

Meinen Körper kann ich nicht mehr spüren

Meinen Körper kann ich nicht mehr fühlen.
Bestimmt fragst du dich jetzt, wieso?
Ich werde dich nur angucken,
vielleicht kannst du dir die Antwort denken.

Schau mich an, woher kam ich?
Siehst du die Wunden, die Narben?
Siehst du die Qualen in meinen Augen?
Nein, mir wird niemand irgendetwas schenken.

Geschlagen wurde ich nie, da liegst du falsch.
So was lasse ich mit mir nicht machen.
Vielmehr waren es andere Dinge,
auf die du deine Augen musst schwenken.

Wie vom Auto überrollt,
am Strick hinter ihm hergezogen,
Tage lang in kaltes Wasser gelegt.
Todesängste habe ich ausgestanden.

Nicht wirklich ist mir das passiert,
nur es fühlt sich so an.
Die Narben sehen so aus,
die schwarzen Ringe, die meine Augen umranden.

Die Wirklichkeit kennt keine Grenzen,
der Schmerz auch nicht.
Da fragt keiner, hast du genug?
Es interessiert niemanden, niemanden.

Jedes mal wenn ich dich sehe,
jedes mal wenn ich in deiner Nähe bin,
dann kommt eine Narbe hinzu,
so ist eine nach der anderen entstanden.

Nicht weil du mich nicht liebst,
nicht weil du nicht für mich da warst,
sondern weil ich so viel sein musste,
weil ich nicht ich sein kann.

So viel habe ich getan,
alles, alles habe ich für dich getan.
Jetzt geht es nicht mehr,
vielleicht für jemanden anders, irgendwann.

Lass mich jetzt bitte gehen,
lass mir mein Leben.
Versuch mich einmal zu verstehen,
10.03.2005

Kalter Wind fegt über warmes Land

Kalter Wind fegt über warmes Land und warmer Regen tropft leise nieder.
Die Bäume tragen ihr grün und gelb gefärbtes Gefieder.
Die Frühlingssonne schmilzt den Schnee des letzen Sommers.

Flüsse und Bäche schwellen durch den Regen ab,
Berge wachsen von den Gipfeln herab.
Vögel fliehen vor der Farblosigkeit des nahen Sommers.

Grünes Gras färbt sich in schwarzes Feuer,
aus den Wolken stürzen graue Ungeheuer,
menschliche Ängste werden zur Parole des Sommers.

Während Bäume weiter blühend rennen und in lautem Reden schweigen,
während Gräser recken ihre Wurzeln nachts zum Mond, sich zu ihm neigen,
können langsam verfliegen die Tage des Sommers.

Wenn du deine Ängste schwindend voller Kraft versuchst zu stärken,
wenn die Beine müde eilig vorwärts wollen wirken,
können wir uns beide retten in die Flut des Sommers.

untitled

Immer wieder bricht es über mich hinein.
Wie Messerstiche mitten ins Herz.
Immer wieder möchte ich vor Schmerzen schreien.

Immer wieder durchzucken Krämpfe meinen Körper,
wie Elektroschocks durch einen Toten,
kann mich von meiner Last nicht befreien.

Immer wieder habe ich vor Augen,
was längst vergangen ist,
wie konnte ich mein Leben verleihen?

Immer wieder holt mich die Vergangenheit,
ängstigt mich die Zukunft,
in mir kann nichts anderes mehr sein.

Immer wieder überkommen mich Gedanken,
blenden mich in meiner Furcht,
alle Angst scheint sich in mir zu vereinen.

Immer wieder sehe ich diesen einen Menschen,
erkenne Hoffnung in mir.
Kann mich von diesem Menschen nicht entzweien.

Immer wieder verzweifle ich an mir selbst
Und finde doch den Weg zurück.
Bin mit mir und der Welt fast im Reinen.

Nur ein Wehrmutstropfen, eine letzte Schranke,
verhindert das Tränen versiegen,
doch kann ich nur in deinen Armen weinen.


Die Busfahrt

Ich saß vorhin im Bus und auf einmal versank ich in einen Traum,
es war ein Traum, so schön, wie ein Traum nur selten ist.
Ich sah dein Gesicht vor mir, konnte deine Stimme hören,
so als wärst du noch immer da.

Ich hörte dir zu, doch folgte mehr der Melodie deiner Stimme,
die Worte waren bedeutungslos, mal laut mal leise,
und manchmal, da hörte ich sie garnicht,
so fasziniert war ich von deiner Stimme.

Ich schaute dich an, in deine Augen, sah dein Haar, kurzes Haar.
Nie konnte ich mir vorstellen, kurze Haare so schön zu finden.
Ich versank in diesen Traum, blickte einfach aus dem Fenster,
sah die Wiesen und Felder unwirklich an mir vorüber ziehen.

In diesem Traum sprach ich dir ein Gedicht,
der Inhalt ist längst verflogen, doch suchte ich darin,
so wie ich jetzt in meinen Gedanken wühle,
nach der Liebe, die du wohl erwecken müsstest.

Doch ich finde sie nicht, da ist nur ein Gefühl von Ehrfurcht,
ein Gefühl von Einsamkeit und Nähe, von Zuneigung.
Doch ich finde auch Liebe, die Liebe zu meiner Freundin,
die durch dich geweckt wird, mir ganz klar wird.

Nie hätte ich gedacht, dass mir so was mal passiert,
nie hätte ich gedacht, ich würde solche Gedanken wagen.
Doch nun weiß ich, wie schön es sein kann,
einfach zu träumen und danach mir selbst näher zu sein.

Gefängnis 12.11.2003

Ich wache auf, wo bin ich hier?
Grade war ich noch woanders!
Der Boden kalt, die Wände nass?
War ich nicht eben noch bei dir?

Steinig der Boden, voller Hass,
voller Abscheu und voller Wut,
kalt doch heiß vor Glut,
ich war wohl woanders.

Erinner mich nicht, leer,
schreie, niemand hört,
die Rufe langsam werden leiser,
man hört sie schon nicht mehr.

Verlassen und allein des Nachts,
allmählich sich die Nebel lichten,
du weißt, was mich am Morgen stört,
und kannst es doch nicht richten.

Hier lieg ich starr und still und stumm,
mein Herz zerspringt aus Furcht,
denn geht auch nur mein Leben rum,
was hat´s mir dann gebracht?

Viel musste ich erleiden,
viel leiden in die Welt ich gab,
doch bin auch zu beneiden,
für das was ich jetzt trag ins Grab.

Ich geh der Welt verloren, bin dann weg,
nachts hört ihr mich noch rufen,
nach Hilfe und nach Heuchelei,
doch niemand wird mich finden.

untitled

Deine Lippen sind so zart, wie der Hauch des Windes,
deine Haut so weich, wie die eines Kindes.
In deinen Augen die Ruhe und Geborgenheit,
die die Liebe erweckt, die uns befreit.
Deine Nase so angenehm, wie laues Wasser am Morgen,
deine Arme so beschützend, vor all den Sorgen.
In deiner Nähe, das Glück, die Freude,
die die Liebe erweckt, ein sicheres Gebäude.
Deine Worte so sanft, wie die süßen Töne,
deine Hände so anziehend, wie Wolken am Himmel.
In deinen Fängen, frei und versorgt,
wie bei einem Engel geborgt.
Deine Haare so schön, glänzend wie Seide,
deine Art insgesamt, des Gedichts schönste Zeile.
In deiner Umgebung, so verwöhnt und bescheiden,
nimm mich in Kauf, ich lass dich nicht mehr leiden.

23.06.03

untitled

Auf einem ungewissen Weg wandle ich umher,
er ist steinig, löchrig und menschenleer.
Vorsichtig suche ich mir den einfachsten Weg,
klettere über Steine, springe über Löcher, bis ich mich schlafen leg.
Träume einen schönen Traum, will nicht erwachen.
Voller Trauer und Freude, voll weinen und lachen,
voll unendlichem Glück ist der Traum dieser Nacht,
als ich erwacht, war mir neuer Mut gemacht.
Voll Selbstvertrauen mache ich mich auf, suche weiter,
meine Kraft lässt nach, doch meine Seele ist heiter.
Niemand zwingt mich, auf diesem Weg zu bleiben.
Ich gehe ihn freiwillig, lasse mich von ihm treiben.
Bestimme selbst, wie lange ich gehe oder sitze,
auf mich brennt die sonne, wärmende Hitze.
In meinen Pausen gehe ich den hinter mir liegenden Weg durch.
Durch denken sehe ich, wo mich meine Vergangenheit einholt.
Ich verarbeite es, kann endlich mit meiner Geschichte enden,
vielleicht kann sich meine Trauer, mein Schmerz zum Guten wenden.
Vieles an mir sehe ich mit argwöhnischem Auge,
bereue vieles, was ich mir erlaubte.
Doch mussten diese Fehler sein, ich habe sie gebraucht.
Niemand sonst, außer mir, hat mir mehr Leben eingehaucht,
als meine Fehler, ich selbst bin es gewesen, der,
der sich selbst machte das Leben schwer.
Ist zufrieden mit sich, ist sich näher gekommen,
doch habe ich mir selbst viel genommen.
Trauer verbreitete ich, ernte sie nun selbst,
doch bist du es, meine Trauer, wie du mein Leben erhellst.
Ein unbeschreibliches Licht durchleuchtet mein Leben,
gibt mir zu verstehen, es kann mir niemand nehmen.

17.06.03

Befreiung 25.05.2003

Regen prasselt auf mein Fenster.
Die Zeit steht still.
Blitze durchzucken den Himmel.
Donner dröhnt nach innen.

Menschen rennen hektisch umher,
suchen einen sicheren Platz.
Ich sitze im Trocknen,
und werde doch nass.

Doch kein Regentropfen nässt mich,
es sind meine Tränen.
Die Augen verheult,
die Seele gequält.

Einsam bin ich und verlassen.
Kälte in meinem Gesicht.
Wärme kann ich nicht spüren,
sehe auch kein Licht.

Der Donner wird lauter,
der Regen stärker.
Die Blitze kommen näher,
kein Mensch mehr zu sehen.

Ich sinke zu Boden,
schaue hinauf.
Ein Blitz, ein Donner,
der Baum bricht.

Er knarrt und gibt endlich nach.
Unten steh ich und warte.
Der Ast fällt, Tod beginnt.
Ich habe gehofft, vertraute dem Wind.

Ich fühle mich frei,
der Wind ist da.
Hat mich nicht vergessen,
trägt mich hoch hinaus.

Verloren der Körper,
gewonnen die Freiheit.
Kein Regen ist schlimmer,
als Grenzen im jetzt.

Vergessen die Zeit,
vergessen der Druck.
Keine weinenden Augen,
kein quälender Schmerz.

Am Ende, im Himmel,
frei in der Luft.
Vergessen die Trauer,
zuletzt nicht allein.

Heute 1

Trauer, Schmerz, Leid erfüllt.
Das Leben in schwarz gehüllt.
Glück, Liebe verwehrt,
Lebenslust beschwert.

Sinne benebelt,
Träume ausgehebelt.
Heimgesucht in der Nacht,
Rest des Lebens ist verbracht.

Des Lebens Ende vor Augen,
Letzte Kraft aussaugen.
Himmel, Hölle verschlossen,
des letzten Weges verdrossen.

Streben vergebens,
aufgegebenes Reden.
Vorbei und aus.
Haare kraus.

Alt und leer,
leicht und doch schwer.
Die letzte Stufe ist erreicht,
nie mehr von der Seite weicht.

Der letzte Schritt,
vorbei der grad begonnene Ritt.
Des Weges war zu viel,
gebrochen der große Deal.

Falle lang und tief,
der das Leben verschlief.
Fliege weit und hoch,
der das Leben in sich sog.

Unten, oben, ganz egal,
Boden und Decke, großer Saal.
Jede Seite gleich,
unten wie oben weich.

Ob gefallen, ob geflogen,
trotzdem sicher aufgehoben,
Lebend oder tot,
vorbei die größte Not.

Heute 2

Verschollen in ewiger Suche bin ich an dem Punkt,
an dem ich mein Ziel verloren, Zeit zu aufgeben.
Doch noch eine letzte Chance winkt,
habe ich doch noch einen Grund zu Leben.
Gedanken, Traume, nur noch Lasten,
selbst die Nacht ist hell wie Tag.
Vor mir meiner Suche Masten,
verschwunden in dem Lebens Sarg.
Kein Zurück, kein Weg zu gehen.
Kein Vorwärts, kein Boden.
Kein Dunkel und kein Licht zu sehen,
verschwunden in des Meeres Wogen.
Zeit steht still und rast doch weiter.
Falle und steige zugleich.
Ein Pferd ohne Reiter
ist der Sorgen Reich.
Die Aufgabe verwischt,
Der Anfang verschwommen,
Lüge nach Lüge aufgetischt,
Letzte Kraft für immer genommen.

Heute 3

Krieche übers Land, einsam, allein.
Sonne brennt, ich möchte nicht sein.
Schleppe mich weiter, sehe kein Ende,
Arme schwer wie Blei,

Vor Erschöpfung zusammen gebrochen,
schreiend, quälend, hingekrochen.
Am Ende, geht nicht mehr,
kann nicht weiter, ist zu schwer.

Kräfte schwinden, Nebel kommt auf.
Kann nichts mehr sehen, doch lauf lauf.
Ringe mit mir, zwinge mich,
quäle mich, suche dich.

Taumel umher, falle, blind
fühle nichts, weiß nicht was wir sind.
Benebelt, benommen,
woher bin ich gekommen?

Bleibe liegen, nicht mehr weiter,
die Zeit verrinnt, unaufhaltsamer Reiter.
Kälte der Nacht kommt auf,
die Stimmer ruft, lauf lauf.

Zittern und bibbern lösen sich ab,
die Glieder zucken, letzte Kraft verzagt.
Gedanken, was das ganze Leben gab,
ziehen hinweg, letztes Glück versagt.

Allein, einsam, verlassen.
Auf mir lasten große Massen.
Zerdrückt mich, plättet,
hier und jetzt zum Tod gebettet.

Zu Hause

Ein Feuer im Kamin, draußen Regen.
Die Tropfen prasseln nieder an den Scheiben.
Ich liege auf einer Decke, du daneben.
Ich denke an dich und bin am schreiben.

Du stehst auf, beugst dich über mich.
Gibst mir einen Kuss, berührst mich zärtlich.
Du streichelst meine Haut, ich fühle mich geborgen.
Bei dir verfliegen meine Sorgen.

Wochenende, Zeit für dich, wir sind zusammen,
doch schon morgen wird mich die Arbeit wieder bannen.
Wieder eine Woche voller Stress und Last.
Ohne dich und ohne Rast.

Qual, Trauer, ein voller Kalender, keine Ruhe,
doch zu Hause wartest du, zu Hause, wie eine Truhe.
Wie ein Versteck vor der Wirklichkeit.
Bei dir ist alles voller Beharrlichkeit.

Zu Hause bin ich glücklich, bin ich zufrieden.
Bei dir, nur bei dir, weil wir uns lieben.
Die Welt ist mir fremd, da geh´ ich ein.
Deswegen komme ich zurück, immer wieder heim.

Die Wahrheit 22.05.02

Wenn dunkle Wolken durch die Träume ziehen,
scharfe Blitze am Himmel zucken und glühen,
wenn Donner grollt, die Welt erschüttert,
der Regen gießt und es gewittert,
dann zeigt sich der Welt wahres Gesicht,
erfüllt von Hass erfülltem Licht.
Bäume und Sträucher verbeugen sich,
hinunter zieht es dich und mich.
Kein Weg führt hinaus, kein Weg dran vorbei,
wie stehen durchnässt vor der Himmelskanzlei,
der Wind pfeift scharf um die Nase.
Zusehen kein Tier, keine Maus, kein Hase.
Es fängt an zu knarren, es zischt,
wir schauen hinauf, der Regen entwischt.

Die Sonne kommt wieder zurück und strahlt.
Eine freundliche Mine, die Menschheit zehlt.
Vorbei ist die finstere Zeit,
der Morgen kommt in neuem Kleid,
doch schaust du ganz genau hin,
dann siehst du den Sinn,
Wenn die Sonne strahlt, kein nasser Fleck,
die Wahrheit der Erde kehrt zurück in ihr Versteck.
Der Himmel ist blau und doch trüb.
Die Menschen sind froh, doch siehst du den Typ?
Er hat erkannt das wahre Gesicht,
er will nicht zurück in das blendende Licht.
Er hat die Wahrheit erkannt,
und sie ihn ewig an sich gebannt.

Mein Weg

Ich laufe durch die Dunkelheit,
suche nach dem Weg.
Er ist nicht erkennbar,
doch kann ich ihn spüren.
Kein Licht ist zusehen,
kein Wind ist zu spüren.
Weder kalt noch warm,
nicht einsam nicht gemeinsam.
Konturen seh ich,
doch ist nichts klar.
Nur Umrisse,
keine Gestalten.
Wo bin ich?
Wie weit bin ich gelaufen?
Laufe ich überhaupt?
Steht die Zeit still,
oder ist es nur ungewohnte Ruhe?
Ich warte auf die Sonne,
setze mich hin.
Die Jahre vergehen,
die Minuten zerrinnen.
Das Licht bleibt verschollen,
Der Weg im Dunkeln,
doch fühl ich mich frei
und nicht mehr gezwungen.

In Gedanken frei

Verbundene Augen, verstopfte Nase.
Zugehaltene Ohren und Hände in Ketten.
Verständigung durch Tränen,
schluchzen und weinen.
Verstanden als Angst,
vor dir selbst und der Zukunft.
Die Macht der Gewohnheit,
die Angst vor Veränderung
verdrängt durch Tränen,
unterdrückt durch Ketten.
Berührung verboten.
Jetzt auch verstopft der Mund.
Die Beine gefesselt.
Ein bewegungsunfähiges Bündel.
Und doch in Gedanken frei.

Der Himmel

Der Himmel ist triste, nirgendwo blau.
Die Welt, die Häuser, trübes grau.
Überall Grenzen und toter Wald.
Nirgendwo Freiheit, ohne Gewalt.
Die Sonne kann man nicht sehen,
nur die Wolken wehen.
Doch die spüren kann man die Wärme,
nirgendwo leuchten die Sterne,
doch auch sie sind immer da.
Glaub mir, dass ist wirklich wahr.

Nach Hause

Wo Freiheit in Ketten liegt
und Müdigkeit die Glieder wiegt,
da bin ich zu Hause,
da gehör ich hin.

Wo Blicke in die Ferne schweifen,
wo Wolken frei um sich greifen.
Da will ich zu Hause sein,
doch gehör ich da nicht hin.

Wo Zeit still steht,
und Schmerz nicht vergeht,
Da soll ich zu Hause sein,
denn da gehör ich hin.

Wo Schmerz verfliegt,
wo Hass besiegt.
Da möchte ich zu Hause sein,
doch komm ich dort nicht hin.

Wo Liebe zwingt,
und Leben ringt.
Da bin ich zu Hause.
Da gehör ich hin.

Wo Vögel singen,
wo Blumen blühen.
Da ist mein Zuhaus.
Von da bin ich vertreiben.

Einfach frei sein

Der Hass ist es, der mich treibt.
Der mich nicht in Ruhe lässt bis keine Zeit mehr bleibt.
Die Liebe ist es, die mich hält.
Mir zeigt aufzupassen, dass nicht alles zerfällt.
Und doch möchte ich fallen,
frei sein und nicht nach oben schauen.
Ich möchte nach ganz unten.
Wenn es nicht mehr tiefer geht,
dann kann ich Kraft sammeln und den Aufstieg wagen.
Doch irgendetwas hält mich zurück.
Ist es die Liebe, oder doch die Angst?
Die Angst zu erfahren was ganz unten bedeutet?
Gibt es ein ganz unten?
Lasst mich los!
Lasst mich fallen!
Ich will nicht länger quälen.
Ich will nicht länger gequält werden.
Es ist vorbei, einfach Schluss.
Wann kommt der erlösende Schuss?
Wenn er nicht kommt, werde ich springen,
mich selbst vom Weg abbringen
fallen, den Schmerz vergessen und voller Leere sterben.

Körper und Geist

Der Körper ist hier,
die Seele im Jenseits.
Die Gedanken sind frei,
der Körper gezwungen.
Alles Wichtige habe ich verloren.
Zeit ist das, was übrig bleibt.
Zeit heilt alle wunden,
denn nach dem Tod,
reicht die Zeit bis zur Unendlichkeit.
Davor verdrängt der Geist den Schmerz,
lässt dich hoffen, dich lachen.
Doch dann fällst du in die Dunkelheit.
Allein, dunkel, Einsamkeit.
Das Licht ist verschwunden,
der Schmerz überwunden.
Wo bist du überhaupt?
Der Tod hat dich gegriffen
und dich mit sich hinab gerissen.

Wille?

Wenn du jetzt gehst und nicht verstehst
warum ich will, dass du bei mir bist
Gibt’s nichts mehr was mich hier noch hält
Steht mir offen die ganze Welt
Ich muss raus aus diesem Dreck
irgendwo in ein versteck
Da wo du mich nie findest
weil du´s nicht mal mit mir verbindest
wo ich Zeit hab drüber nach zudenken
Und dir mein Herz zu schenken

In Gedanken werd ich bei dir sein
In Gedanken sind wir niemals allein
Doch in meinem herz ist es leer
ohne dich ist das Leben zu schwer
ich werde nie wieder glücklich sein
irgendwann brech ich bei dir ein
schrei dich an ich bin wieder da
bitte versuchs mit mir noch mal
werd nicht zu meinem verderben
bitte lass mich nicht sterben

Du wirst dort stehn
und mich bitten zu gehn
Fertig mit der Welt alles zu Ende
Unsere Liebe wird zur Legende
Eine Liebe für die Ewigkeit
eine Liebe für die Einsamkeit
Wirst du jemals verstehen was ich meinte
als ich dich so anschreite
Jetzt ist alles vorbei
Von mir ein letzter schrei

Mein Leben ist verstummt
kein Herz mehr das pumpt
Kein letztes Zeichen
mir stehen die Weichen
Das Grab steht jetzt bereit
Nun bist du es die schreit
die weint und endlich versteht
worum sich mein Leben dreht
Doch es ist zu spät
auf mein Grab werden Blumen gesät
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